Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Startseite
Kwoczalla & Krüger RAe - Die Rechtsanwälte
Kwoczalla & Krüger RAe - Das Team
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Kosten
Kwoczalla & Krüger - Recht
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Download & Links
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Kontakt & Anfahrt
Kwoczalla & Krüger RAe - Datenschutzerkärung
Kwoczalla & Krüger RAe - Impressum

Künstlersozialversicherung

zurück

    Kwoczalla & Krüger___ 

Rechtsanwälte

Kühnauer Straße 67 * 06846 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340 210688-0 * Telefax: 0340 210688-33

E-Mail: info@kwoczalla-krueger.de * www.kwoczalla-krueger.de

Für die Verwerter von Leistungen der Künstler stellen sich gerade in Bezug auf die Berechnung der Beiträge Fragen. Welche Grundlage hat die Künstlersozialabgabe? Welche Meldungen müssen an die Künstlersozialkasse abgegeben werden?


Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick geben:


Es gelten für alle Bereiche der Künstlersozialversicherung ein einheitlicher Abgabesatz (siehe Übersicht am Ende)und wird zum 30.09. eines Jahres für die folgenden Kalenderjahredurch eine Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bestimmt.


Eine Abgabenpflicht für Verwerter besteht bei Leistungen an selbständige Künstler und Publizisten. Keine Abgabenpflicht besteht, wenn die Leistung von einer juristischen Person des privaten oder öffentlichen Rechts (GmbH, AG, e.V., öffentliche Körperschaften, Anstalten etc.) erbracht wird. Soweit ein Unternehmer als Vertreter für einen Künstlers auftritt und einen Vertrag mit einem Dritten abschließt, so muss der Unternehmer selbst die Künstlersozialabgabe entrichten.


Als Grundlage für die Berechnung der Abgabe ist der Betrag, den der Künstler erhält. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Vertragspartner selbst ein abgabepflichtiges Unternehmen betreibt. In dieser Konstellation zahlt der Vertragspartner die Abgabe. Sollte ein abgabepflichtige Unternehmer auch als Vermittler eines Künstlers/Publizisten auftreten, sieht das Gesetz gleichfalls eine Regelung vor. Eine Abgabenfreiheit kommt nur dann in Betracht, wenn die Möglichkeit vermittelt wird, einen Vertrag über eine künstlerische Leistung bzw. ein publizistisches Werk zu schließen; der Vermittler darf an dem Vertragsschluss aber in keiner Weise (auch nicht als Vertreter) beteiligt sein.


Als Bemessungsgrundlage sind alle für künstlerische/publizistische Leistungen oder Werke geleisteten Zahlungen einzubeziehen; dazu zählt auch das Entgelt, welches z. B. ein Veranstalter im Auftrag oder für Rechnung des Künstlers/Publizisten an Dritte leistet. Das gilt unabhängig davon, ob die Künstler/Publizisten selbst der Versicherungspflicht nach dem KSVG unterliegen. Nicht zur Bemessungsgrundlage gehören allerdings, die in einer Rechnung oder Gutschrift ausgewiesene Umsatzsteuer des selbständigen Künstlers oder Publizisten, Zahlungen an urheberrechtliche Verwertungsgesellschaften, Zahlungen an juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, sofern diese im eigenen Namen handeln, Reisekosten, die dem Künstler/Publizisten im Rahmen der steuerlichen Freigrenzen erstattet werden, ab 01.07.2001 auch andere steuerfreie Aufwandsentschädigungen, die von öffentlich-rechtlichen Institutionen und anerkannten gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Einrichtungen an nebenberuflich tätige Ausbilder, Übungsleiter, Chorleiter und Dirigenten gezahlt wird.


Abgabensatz (Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales):

Jahr 2008 Abgabensatz 4,9 %; 2009 - 4,4 %; 2010 - 2012 - 3,9 %; 2013 - 4,1 %; 2014 - 5,2 %

Beiträge der Verwerter

                      Kwoczalla & Krüger                    

                                Rechtsanwälte