Kwoczalla & Krüger - Startseite
Kwoczalla & Krüger RAe - Die Rechtsanwälte
Kwoczalla & Krüger RAe - Das Team
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Kosten
Kwoczalla & Krüger - Recht
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Download & Links
Kwoczalla & Krüger Rechtsanwälte - Kontakt & Anfahrt
Kwoczalla & Krüger RAe - Datenschutzerkärung
Kwoczalla & Krüger RAe - Impressum

zurück

    Kwoczalla & Krüger___ 

Rechtsanwälte

Kühnauer Straße 67 * 06846 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340 210688-0 * Telefax: 0340 210688-33

E-Mail: info@kwoczalla-krueger.de * www.kwoczalla-krueger.de

Sowohl der Konsum von Alkohol als auch von Drogen kann bei dem Führen eines Kraftfahrzeuges erhebliche Konsequenzen haben.


1. Alkoholgrenzwerte
a) Allgemeine Grenzen beim Führen eines Kraftfahrzeuges

0,3 bis 0,5 Promille  - keine Anzeichen von Fahrunsicherheit:  nicht strafbar aber ordnungswidriges Verhalten

                              - Anzeichen von Fahrunsicherheit o. Verkehrsunfall: strafbar Folgen: Punkte im Verkehrsregister, Geld- oder Freiheitsstrafe, Führerscheinentzug

bis 0,5 Promille bei Fahranfänger/innen (vor Vollendung des 21. Lebensjahres oder während der Probezeit):              

                             - keine Anzeichen von Fahrunsicherheit: Folgen: 2 Punkte, 125,00 Euro Geldbuße

ab 0,5 Promille       - keine Anzeichen von Fahrunsicherheit (gilt auch für Fahranfänger/innen): Folgen: Geldbuße und Fahrverbot; 4 Punkte im Verkehrszentralregister,

                                                                                                                                                    bis 1500,00 Euro Geldbuße, bis 3 Monate Fahrverbot

                             - Anzeichen von Fahrunsicherheit o.Verkehrsunfall: strafbar Folgen: Punkte im Verkehrszentralregister, Geld- o. Freiheitsstrafe, Führerscheinentzug

ab 1,1 Promille       - unabhängig davon ob Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen und/oder es zu einem Verkehrsunfall kommt - absolute Fahruntüchtigkeit: strafbar

                                                                                                                           Folgen: Punkte im Verkehrszentralregister, Geld- o. Freiheitsstrafe, Führerscheinentzug

b) Radfahrer

bis 1,6 Promille     - keine Anzeichen von Fahrunsicherheit:  nicht strafbar aber ordnungswidriges Verhalten

                            - Anzeichen von Fahrunsicherheit o. Verkehrsunfall: strafbar Folgen: Punkte im Verkehrszentralregister, Geld- o. Freiheitsstrafe, Führerscheinentzug

ab 1,6 Promille      - unabhängig davon ob Anzeichen von Fahrunsicherheit  vorliegen und/oder es zu einem Verkehrsunfall kommt - absolute Fahruntüchtigkeit: strafbar
                                                                                                                       Folgen: Punkte im Verkehrszentralregister, Geld- oder Freiheitsstrafe, Fahrerlaubnisentzug

Wer als Kraftfahrer der Führerschein wegen einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 - 2,0 Promille entzogen wurde, muss vor der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zur medizinisch-psychologischen Prüfung (MPU). Ab 1,6 Promille wird in der Regel von einer überdurchschnittlichen Alkoholgewöhnung ausgegangen. Ein Gutachten wird nur anerkannt, wenn es von folgenden Personen/Instituten stammt: Amtsarzt, Facharzt, amtlich anerkannter Sachverständiger, amtlich anerkannte medizinisch-psychologische Untersuchungsstelle. Die Verwaltungsbehörde führt Listen über die in Betracht kommenden Untersuchungsstellen und übersendet dem Betroffenen bei Anforderung eines Gutachtens meist auch eine Namens- und Adressenliste. Der Betroffene kann dann die Untersuchungstelle frei wählen. Sollte ein Gutachten negativ ausfallen, empfehlen wir die Einholung eines entsprechenden Rates, ob das Gutachten nicht eventuell fehlerhaft erstellt wurde. Mängel können in verschiedenen Punkten vorliegen. Hier können Fehler z. B. im Umfang der Untersuchung, im Untersuchungsverlauf, in der Untersuchungsmethode oder in der Begründung des Untersuchungsergebnisses.


2. Drogen

Ein Drogenkusum bestimmter Arten von Drogen können bei einem Kraftfahrer in jedem Fall zu einer Ordnungswidrigkeit, auch wenn keine Fahruntauglichkeit und damit eine Straftat nachgewiesen wird, führen. Seit dem 01.08.1998 handelt derjenige ordnungswidrig, der ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr unter Wirkung von Cannabis, Heroin, Morphin, Kokain, Amphetamin sowie Designer-Drogen führt. Bei Drogen gilt die 0,0-Grenze. Ein (Erst-)Verstoß gegen diese Vorschrift wird im Regelfall mit einer Geldbuße von 500 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 3 Punkten geahndet. Bei dem Verdacht von Drogeneinnahme kann die Polizei eine Blutentnahme erzwingen.

Verkehrsrecht

Grenzwerte bei Alkohol und Drogen etc.

                      Kwoczalla & Krüger                    

                                Rechtsanwälte